Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Glutenunverträglichkeit

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Glutenunverträglichkeit

Links zu Glutenunverträglichkeit:

Zöliakie-Treff
www.zöliakie-treff.de

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
www.dge.de

Deutsche Zöliakie Gesellschaft e. V.
www.dzg-online.de

Deutsche Gesellschaft für Autoimmun-Erkrankungen e. V.
www.autoimmun.org

Selbsthilfegruppe für Erwachsene mit Zöliakie/Sprue und für Zöliakie-Kinder in Hamburg
www.zoeliakie-hamburg.de

17. Dezember 2018
Je nachdem ob Zöliakie erstmals im Kindes- oder im Erwachsenenalter auftritt, können sich die Symptome unterscheiden.
  
09. August 2018
Bei einer Weizensensitiviät reagiert der Körper mit Symptomen auf den Verzehr von Weizen. Diese Erkrankung hat aber keine Auswirkungen auf die Darmzotten.
  
19. September 2017
Wenn Menschen mit Zöliakie Essen gehen oder mit Menschen zusammenleben, die nicht an Zöliakie erkrankt sind, gibt es ein paar Dinge zu beachten.
  
21. Juli 2017
Eine Weizensensitivität ist nicht mit einer Zöliakie oder einer Allergie gleichzusetzen, auch wenn Betroffene ebenfalls auf Weizenbestandteile reagieren.
  
25. November 2016
Bei Menschen mit Zöliakie ist das Risiko erhöht, auch an Diabetes Typ 1 zu erkranken. Die Symptome der Zöliakie werden häufig nicht erkannt.
  
Therapie Glutenunverträglichkeit

Die Glutenunverträglichkeit ist nicht heilbar. Eine dauerhafte Diät – das heißt, die komplette Vermeidung der Aufnahme von Gluten – ist die bislang einzige Möglichkeit, die Symptome zu verbessern.

Neben der Vermeidung von glutenhaltigen Getreidesorten müssen auch unter anderem Fertigprodukte oder bestimmte Getränke mit Vorsicht genossen werden. Bei der Therapie von Glutenunverträglichkeit sollten auch kleine Mengen nach Möglichkeit vermieden werden. Darum müssen Lebensmittel, die Gluten enthalten, gekennzeichnet sein, denn oft ist Gluten auch in Aromastoffen, Geschmacksverstärkern oder ähnlichem zu finden. Verschiedene Lebensmittel wie zum Beispiel Reis oder Mais können als Ersatz verzehrt werden.

Diagnose Glutenunverträglichkeit

Verschiedene Nachweise können die Diagnose Glutenunverträglichkeit bestätigen.

Zuerst können in einer Blutuntersuchung die vorhandenen Antikörper bestimmt werden. Während sowohl Menschen mit als auch Menschen ohne Glutenunverträglichkeit Gliadin-Antikörper besitzen, sind Endomysium- sowie Gewebs-Transglutaminase-Antikörper nahezu ausschließlich bei an Glutenunverträglichkeit Erkrankten zu finden. Eine Analyse von Darmgewebe kann die Diagnose bestätigen: Eine Glutenunverträglichkeit liegt zumeist vor, wenn im Gewebe Immunzellen zu finden und die Zwischenräume der Darmzotten vertieft sind. Auch die Verbesserung des Zustands bei Vermeidung der Glutenaufnahme gilt als Bestätigung der Diagnose Glutenunverträglichkeit.

Bei einer Glutenunverträglichkeit müssen im Alltag viele Dinge beachtet werden. Zunächst sollte alles, was mit der Zubereitung der Nahrung zusammenhängt, gründlich von glutenhaltigen Spuren befreit werden. Auch kleine Mengen von Gluten können eine Entzündung hervorrufen, deshalb muss grundsätzlich auf eine strikte Trennung glutenfreier und glutenhaltiger Lebensmittel geachtet werden. Auch die Geräte und Hilfsmittel, die zur Vorbereitung der Mahlzeiten genutzt werden, sollten jeweils nur für glutenfreie oder -haltige Nahrung verwendet werden.

Seltener vorkommende Ausprägungen der Glutenunverträglichkeit können nicht durch das Einhalten von glutenfreier Kost behandelt werden, sondern erfordern eine das Immunsystem unterdrückende medikamentöse Behandlung.